Ratenkredit /

Worauf kommt es an?

Ausgangspunkt der Überlegungen sollten sein:

  • Das eigene monatliche Einkommen und die festen monatlichen Ausgaben
  • Überprüfen wie viel sich, ohne eine unmäßige Einschränkung für die Raten, die auf den Ratenkredit zurückzubezahlen sind, abzweigen lässt.
  • Rückzahlungsschwierigkeiten bedenken! Etwa durch Arbeitslosigkeit oder sich ankündigenden Nachwuchs

Sodann sollten die Angebote mehrerer Banken und Sparkassen eingeholt werden. Ratenkredite werden von den Ratenkreditinstituten zum Teil zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten. Da es sich bei Ratenkrediten meist um hohe Beträge handelt, kann bei der aufgrund Preisvergleichs zustande gekommenen Entscheidung für einen günstigen Ratenkredit viel Geld gespart werden. In den Schalterräumen eines jeden Ratenkreditinstitutes finden sich Gebührentafeln, die anhand von zwei Ratenkreditbeispielen die Effektivzinssätze nennen. Zusätzlich sollte man sich den Effektivzins für den eigenen gewünschten Ratenkredit nennen lassen. Der effektive Jahreszins gibt die tatsächlichen Kosten eines Ratenkredites an, weil darin sämtliche Kosten wie Gebühren und Provisionen eingerechnet, auf jährliche Basis umgerechnet und im Effektivzinssatz ausgedrückt sind. So ist ein Ratenkreditkostenvergleich unschwer möglich.

Vorsicht:

Nicht von verheißungsvoll klingenden Angeboten von Ratenkreditvermittlern, die "schnelles Geld ohne Nachfragen, "BlitzRatenkredit per Telefon" oder ähnliches versprechen, blenden lassen. Vielfach erfährt man über die tatsächlichen Konditionen dieser Ratenkredite wenig und zahlt an Vermittlungsgebühr so viel, dass solche Ratenkredite viel teurer als bei Banken und Sparkassen sind.

Zur eigenen Sicherheit empfiehlt sich häufig, den Zins über die gesamte Vertragszeit festschreiben zu lassen; dann ist die dauerhafte Belastung kalkulierbarer. Bei anderen Ratenkrediten, die vielfach als Vario-, Scheck- oder AuffüllRatenkredite bezeichnet werden, kann der Zinssatz von der Bank geändert werden. Die Gefahr solcher Ratenkredite liegt darin, dass sie die fortlaufende Neuverschuldung des Verbrauchers "begünstigen" und dieser leicht den Überblick über das Ausmaß seiner Verschuldung verliert.

News
  • Schuldenfreiheit mit Wohn-Riester fünf Jahre früher möglich 
    Einer aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest zufolge kann sich der finanzielle Vorteil durch die Förderung des Wohn-Riester-Prinzips für Familien auf nahezu 50.000 Euro belaufen. Werden die Steuervorteile und staatlichen Zulagen optimal genutzt, lassen sich die Schulden einer Immobilie so bis zu fünf Jahre früher tilgen...
  • Effektiver Jahreszins muss von der Assekuranz ausgewiesen werden 
    Versicherungsbeiträge können in der Regel auf sehr unterschiedliche Weise gezahlt werden. Während in vielen Fällen sowohl die Einmalzahlung als auch die monatliche Zahlungsweise der Versicherungsprämie möglich ist, zeichnet sich die Zahlung per Quartal als besonders beliebt aus. Was viele Versicherungsnehmer bei ihrer Zahlungsmodalität jedoch nicht beachten, ist der jeweilige effektive Jahreszins...
  • Bei Ratenkrediten das Kleingedruckte beachten 
    München, den 9. September (tc.) Ratenkredite erfreuen sich gerade einer großen Popularität. Das liegt daran, dass sie inzwischen besonders leicht von den verschiedenen Kreditinstituten gewährt werden und zwar ohne viele Sicherheiten, Bonitätsprüfungen oder Schufa-Auskünfte. Ein weiterer Grund, der für die Ratenkredite spricht, sind die deutlich günstigeren Konditionen im Vergleich zu anderen Finanzierungsmodellen. Doch aufgepasst: Die Angebote [...]