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Die Gretchenfrage zum nahenden Gesundheitsfonds: Wechsel in die PKV?

München, den 28. November (tc.) Pünktlich zum Jahreswechsel wird für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) der Gesundheitsfonds eingeführt. Für gesetzlich Versicherte bedeutet diese Neuerung einen einheitlichen Beitragssatz, der im Jahr 2009 bei 15,5 Prozent liegen wird. Für den Verzicht auf Krankengeld müssen zwar nur 14,9 Prozent auf den Tisch gelegt werden, doch für viele Kunden gehen damit deutliche Mehrkosten einher.

Mit dem so angelegten Gesundheitsfonds müssen die Krankenkassen entsprechend haushalten. Reichen die Mittel nicht aus, können Kosten, die nochmals ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens ausmachen, an die Versicherten weitergegeben werden. Wer es sich vor diesem Hintergrund leisten kann, in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln, der sollte das unbedingt noch vor dem Jahreswechsel in Angriff nehmen, denn die Beiträge werden auch in der PKV im kommenden Jahr vermutlich steigen.

Darüber hinaus wird der Schutz über das Krankengeld für gesetzlich versicherte Selbständige noch dieses Jahr auslaufen, sofern dieser Schutz ebenfalls über die GKV abgedeckt wurde. Wer die Leistung dieser Änderung auszugleichen gedenkt, sollte unbedingt aktiv werden und entweder – das raten Versicherungsexperten – einen Wahltarif vereinbaren oder ebenfalls schnell darüber nachdenken, doch noch in die PKV zu wechseln.