Tarifchecks - News

Geeignete Handy-Tarife für Kinder

München, den 10. März (tc.) Mit wie vielen Jahren ist es pädagogisch sinnvoll, Kindern ein Handy zur Verfügung zu stellen? Diese Frage müssen Eltern wohl selbst und im Einzelfall entscheiden. Fest steht, dass es Vor- und zugleich auch Nachteile haben kann, den Sprösslingen die mobile Kommunikation zu ermöglichen. Die Angst, Kinder könnten ein kleines Vermögen vertelefonieren, wiegt oft ähnlich schwer, wie der Vorteil permanenter Erreichbarkeit. Wie dem auch sei: Wessen Kind ein Handy bekommt, der sollte die Vorteile bestimmter Tarife nutzen.

Bei der Wahl des jeweiligen Tarifs ist die Option auf eine möglichst umfassende Kostenkontrolle besonders wichtig. Tarife, bei denen im Vorhinein ein Guthaben festgelegt und bezahlt wird, das dann munter abtelefoniert werden kann, sind für solche Zwecke natürlich besonders geeignet.

Auf diese Weise werden ausufernde Kosten vermieden und das Kind bleibt, auch wenn das Prepaid-Guthaben schon längst aufgebraucht ist, weiterhin erreichbar. Auch Notfallnummern können dann noch kostenfrei erreicht werden. Inzwischen gibt es jedoch auch Handyverträge, bei denen ein monatliches Limit festgelegt werden kann.

Konsumverhalten der Sprösslinge berücksichtigen

Um unnötige Kosten möglichst gering zu halten, sollte man das Konsumverhalten der Sprösslinge in jedem Fall kennen. Kinder versenden in der Regel sehr viel mehr Kurzmitteilungen als Erwachsene, weshalb sich ein Tarif mit besonders günstigem SMS-Versand durchaus lohnen kann. Auch die so genannten Community-Tarife, über die Kinder beispielsweise besonders kostengünstig mit den eigenen Eltern telefonieren können, eignen sich in vielen Fällen – vor allem, wenn es bei der mobilen Kommunikation immer wieder darum geht, sich kurz abzusprechen.

Und was ist mit spezifischen Kinder-Tarifen?

Nun gibt es seit geraumer Zeit auch spezielle Kinder-Tarife. Häufig wird dabei jedoch vorausgesetzt, dass bereits ein herkömmlicher Vertrag mit einem Elternteil besteht. Wen das nicht stört, der profitiert zumeist von kostenfreien Gesprächen mit dem Kind und einer unkomplizierten Kostenkontrolle. Telefonnummern für Sonderrufnummern oder Spar-Abos diverser Klingeltonanbieter sind in der Regel gesperrt.

Einige Kinder-Tarife enthalten inzwischen sogar Ortungsdienste, worüber Eltern den Standort ihrer Kinder überwachen können. Diese umstrittene Funktion ist in Städten in der Lage eine Person auf 50-150 Meter zu orten. In ländlichen Gebieten fällt die Überwachung zwar deutlich unpräziser aus, dennoch erfreuen sich diese Dienste einer immer größeren Beliebtheit – nicht nur für die Handyortung von Kindern.

Zahlreiche Ortungsdienste werden via Internet, unabhängig vom jeweiligen Mobilfunkbetreiber, angeboten. Zusätzlich zur Handyortung gibt es inzwischen einen Benachrichtigungsservice, sobald sich ein Kind aus einem bestimmten Gebiet entfernt. Solche komfortablen Spezialtarife haben natürlich ihren Preis und sind – gerade wenn es um das Ortungsprinzip geht – höchst umstritten.