Tarifchecks - News
München, den 8. April (tc.) Die Deutschen gelten generell als versicherungsfreudig. Zählt man alle Versicherungsverträge zusammen, die derzeit in Deutschland bestehen, kommt man auf knappe 440 Millionen – eine bestechende Zahl. Doch gerade wenn es um den notwendigen Schutz der eigenen Familie geht, sollte zwischen wirklich notwendigen Versicherungsformen und weniger sinnvollen deutlich unterschieden werden.
Die Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV) Lilo Blunck bringt die goldene Regel der privaten Versicherungsprioritäten treffend auf den Punkt: „Elementare Risiken wie Tod oder Berufsunfähigkeit haben immer Vorrang vor dem Kapitalaufbau, etwa für Ausbildung oder Rente.“
Auch Peter Grieble von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gibt zu bedenken: „Sehr viele Menschen sind falsch und zu teuer versichert.“ Ein Anbietervergleich könne grundsätzlich bis zu 30 Prozent an Beitragszahlungen einsparen.
Und darauf kommt es an
Um nicht unnötig viele und hohe Prämienzahlungen auszugeben, sollten Eltern ihre Verträge in regelmäßigen Abständen checken. Denn sobald sich etwas an der Familienkonstellation ändert – etwa durch möglichen Nachwuchs oder heranwachsende Kinder – können sich auch die Vertragsbedingungen ändern. Gleiches gilt, wenn Familien etwa Eigentum erwerben.
Besonders viel können Verbraucher bei der regelmäßigen Überprüfung des Kfz-Versicherungsvertrages einsparen. Denn der Markt ist in diesem Segment äußerst dynamisch, bringt immer neue Angebote hervor und auch der Anbieterwechsel ist sehr unkompliziert.
Erhöhungsoptionen & Co.
Für Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen wird dringend dazu geraten, eine Erhöhungsoption in den Vertrag zu integrieren. Auf diese Weise sind Schutzanpassungen auch nach Vertragsabschluss möglich, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung notwendig wird.
Für alle Versicherungspolicen gilt grundsätzlich, dass jegliche Angaben nach bestem Wissen und Gewissen auszufüllen sind. Denn fehlerhafte Angaben oder gar verschwiegene Tatsachen, etwa bei Fragen zum Gesundheitszustand können zum vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen. Auch von zusätzlichen Angaben, nach denen im Vertrag nicht explizit gefragt wird, wird abgeraten.

