Tarifchecks - News
München, den 28. April (tc.) Der deutsche Markt für Handytarife ist überaus dynamisch. Es ist noch gar nicht lange her, da gab es keinen Dauerpreis ins deutsche Festnetz, von Super-Flatrates ganz abgesehen. O2 hat sich jetzt ein völlig neues Modell einfallen lassen – eine dynamische Flatrate für alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze.
Genannt wird diese Innovation „Tarif mit Kosten Airbag oder auch „O2 o.“ Dabei zahlen Kunden maximal 60 Euro pro Monat. Dafür kann unentwegt in alle deutschen Handynetze telefoniert werden, inklusive Festnetz und des Versendens von SMS. Wer diese Kostengrenze nicht ausreizt, bezahlt entsprechend weniger. Besonders attraktiv ist dieser Tarif also für Telefonbegeisterte, die nicht immer die Zeit haben, das unbegrenzte Kontingent wirklich auszunutzen.
Und was wird dann wie gezählt?
Um eine Übersicht zu ermöglichen, was am Ende des Monats vertelefoniert wurde, gelten folgende Kosten: Kurzmitteilungen werden mit 15 Cent pro Nachricht berechnet. Auf genaue Abrechnungen, etwa durch Sekundentaktung, wird verzichtet, so dass jede angefangene Minute zählt. Anrufe auf die eigene Mailbox kosten ebenfalls 15 Cent pro Minute. Verbindungen in die Vereinigten Staaten oder ins EU-Ausland werden mit 29 Cent pro Minute, und Gespräche in alle weiteren Länger mit 99 Cent veranschlagt. Für jede SMS ins Ausland müssen 29 Cent bedacht werden.
Der „O2 o“-Tarif gilt mit seinen 60 Euro allerdings nur für Telefonate und Kurzmitteilungen innerhalb des Landes. Gespräche oder SMS ins Ausland werden ebenso wenig gezählt wie mobile Datendienste oder das erreichen von Sonderrufnummern – all das geht extra. Es bleibt die Frage, was es mit dem so genannten Kostenairbag dann noch auf sich hat.
Mehr Transparents im Tarifsystem
Diese dynamische Flatrate kann entweder als Prepaid-Paket erworben werden oder auch als Vertrag ohne Mindestlaufzeit. Eine Einrichtungsgebühr von 14,99 für die Prepaid-Variante fällt dabei jedoch deutlich günstiger aus als die 25 Euro, die für Vertragskunden anfallen. Bei O2 wird das Tarifsystem derzeit grundsätzlich verändert. Die bisherigen Genion- und Inklusivtarife werden langfristig abgelöst, um mehr Transparents für die Kundschaft zu gewähren. Gerade mal drei Handytarife soll es künftig bei O2 geben.

