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Bei Ratenkrediten das Kleingedruckte beachten

München, den 9. September (tc.) Ratenkredite erfreuen sich gerade einer großen Popularität. Das liegt daran, dass sie inzwischen besonders leicht von den verschiedenen Kreditinstituten gewährt werden und zwar ohne viele Sicherheiten, Bonitätsprüfungen oder Schufa-Auskünfte. Ein weiterer Grund, der für die Ratenkredite spricht, sind die deutlich günstigeren Konditionen im Vergleich zu anderen Finanzierungsmodellen.
Doch aufgepasst: Die Angebote von Ratenkrediten sind auf der einen Seite zumeist sehr standardisiert. Auf der anderen Seite sind aber die Verträge der verschiedenen Institute nicht einheitlich. Der Ratenkredit ist eine besonders flexible Finanzierungsform – der Kunde darf sowohl die Summe als auch die Ratenhöhe und die Laufzeit frei wählen. Darüber hinaus kommt es bei den Kreditinstituten zu großen Unterschieden bei den Vertragsbedingungen. Bei manchen Anbietern profitieren die Kunden zum Beispiel von besonderen Konditionen. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, den Kredit mit Sondertilgungen zu begleichen. Bei einigen Instituten führt dieses Extra oft zu zusätzlichen Gebühren, bei anderen ist es völlig kostenlos. Das gleiche gilt auch für Ratenaussetzungen – die Möglichkeit, in einem bestimmten Monat den Kredit nicht zu tilgen.
Wichtig ist auch, dass man sich für einen Kredit entscheidet, bei dem die Kreditsumme später aufgestockt werden kann. In den meisten Fällen führt das zu einer weiteren Bonitätsprüfung, diese kann aber deutlich unkomplizierter als bei der ursprünglichen Kreditvergabe durchgeführt werden. (tc.)