Tarifchecks - News
München, den 11. September (tc.) Die aktuelle Statistik zeigt eindeutig, dass die Bundesbürger zurückhaltend geworden sind, wenn es um den Abschluss von privaten Versicherungen geht. Das ist auch verständlich vor allem, wenn man die aktuelle Situation auf dem Finanz- und Arbeitsmarkt bedenkt. Doch gibt es Policen, auf die niemand verzichten darf. Darunter gehören auf jeden Fall die private Haftpflichtversicherung und für Arbeitnehmer, die nach dem Jahr 1961 geboren sind, auch die private Berufsunfähigkeitsversicherung, denn diese Personengruppen können nur mit sehr begrenztem staatlichen Schutz rechnen.
Eine weitere Police, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Risikolebensversicherung. Diese bietet Schutz für die Hinterbliebenen und gewährt eine bestimmte bei der Vertragsunterzeichnung festgelegte Summe, wenn der Hauptversicherte stirbt.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitung Münchner Merkur weist darauf hin, dass die Risikolebensversicherung vor allem für die neuen Formen des Zusammenlebens interessant ist. Dazu zählen unter anderem die Patchwork-Familien, eheähnliche Gemeinschaften und unverheiratete Paare, die zusammenleben. Für diese Personengruppen sei die Risikolebensversicherung besonders wichtig, da sie keinen Anspruch auf Witwenrente hätten. Auch das Erbrecht sei bei vielen dieser Formen des Zusammenlebens unübersichtlich.
Die Risikolebensversicherung zeichnet sich durch den hohen Grad der Sicherheit aus. Es handelt sich um keine Kapitalanlage und die vereinbarte Summe wird in dem Versicherungsfall in voller Höhe ausgezahlt. Die Versicherung ist unumgänglich, wenn die Familie noch Kredite zu tilgen hat und der Hauptverdiener in der Familie nur eine einzige Person ist. (tc.)

