Tarifchecks - News
München, den 22. September (tc.) Die Rechtsschutzversicherung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Vor allem in Zeiten großer Finanzkrisen verlieren Tausende von Menschen ihre Jobs. In Sachen Arbeitsrecht können die Streitigkeiten oft zu einem Gerichtsprozess führen. Eine Rechtsschutzversicherung ist hierbei unumgänglich.
Wer keine Rechtsschutzversicherung hat, hat immer noch einige Möglichkeiten, sich gut vor Gericht zu schützen. An erster Stelle bieten vor allem Gewerkschaften eine vielfältige Rechtshilfe. Doch, um diese zu nutzen, muss man Mitglied in einer Gewerkschaft sein. Auch Erwerbsloseninitiativen bieten Ratschläge rund um das Gebiet Arbeitsrecht an, insbesondere zum Thema Kündigungsschutz.
In letzter Zeit etabliert sich Internet als eine Quelle ausgiebiger Ratschläge zum Thema Arbeitsrecht. Doch aufgepasst: Solche Hilfe kann nur bei ganz einfachen Rechtsfragen in Betracht gezogen werden. Vorsicht ist auf jeden Fall geboten: „Viele rechtliche Sachverhalte gerade im Arbeitsrecht sind komplizierter, als es auf den ersten Eindruck scheint“, meint Peggy Fiebig von der Bundesrechtsanwaltskammer. Der Weg zum Anwalt und dem persönlichen Beratungsgespräch entpuppen sich auf jeden Fall als eine sinnvolle Investition. 190 Euro plus Mehrwertsteuer kostet die Erstberatung, wobei der Preis von dem Rechtsanwaltvergütungsgesetz (RVG) festgelegt wird. Eine Rechtsschutzversicherung wird diesen Betrag zurückerstatten. Abgedeckt sind auch alle weiteren Gerichtsmaßnahmen, die dann zur Verteidigung der Interessen des Mandanten notwendig sind. (tc.)

