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Der Versicherungs-Check: Fit für die Piste

München, der 18. November (tc.) Mit Beginn Wintersportzeit sollten besonders Ski- und Snowboardbegeisterte ihren Versicherungsschutz unter die Lupe nehmen. Denn viele Versicherungsnehmer glauben sich mit so manchem Rundumschutz in Sicherheit, obwohl einige Policen erhebliche Versicherungslücken aufweisen. Häufig wurde eine zu niedrige Deckungssumme in den Vertrag aufgenommen, um die Prämienhöhe möglichst gering zu halten.

Kommt es dann auf der Piste zu einem Unfall mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen, können die finanziellen Kosten schnell in ursprünglich unerwartete Höhen schnellen. Womit bereits der zweite wichtige Punkt genannt wäre, die Behandlungskosten. Diese werden bei einigen Versicherungsangeboten, vor allem bei den so genannten Basis-Tarifen, nicht übernommen, sondern in Form eines zuvor bestimmten Krankentagesgeldes erstattet.

Stichwort Deckungssumme

Auch in Sachen Bergungsmaßnahmen und Rücktransporte sollte man gesondert auf die Höhe der Deckungssummer achten. Allein die enormen Betriebskosten eines Helikopters weisen dezent auf die Wichtigkeit einer ausreichenden Deckung hin. Nochmals komplizierter wird es bei Wintersportreisen ins Ausland. Zwar gibt es, je nach Urlaubsziel, Kooperationen mit dem Krankenversicherungswesen Deutschlands, sodass bestimmte Versicherungsleistungen auch dort gelten.

Doch hierbei lässt sich im Voraus nur schwer prognostizieren, welche Leistung in welchem Land bewilligt wird. Urlauber sollten deshalb individuell vorsorgen – mit einer Auslandskrankenversicherung. Für Verbraucher, die regelmäßig auf Reisen gehen, empfehlen sich aber vor allem alltagstaugliche Versicherungen, die das ganze Jahr über gelten. Solche Policenkosten häufig nur ungleich mehr und zahlen sich im Ernstfall als bares Geld aus. Um an die optimalen Policen zu gelangen, ist ein unabhängiger Versicherungsvergleich unumgänglich.