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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung fordert gründlichen Riester-Check

München, den 25. Februar (tc.) Seit Einführung der Riester-Rente haben etwa 13,5 Millionen Deutsche diese Form der staatlich geförderten, privaten Altersvorsorge in Anspruch genommen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sprach sich nun in einer aktuellen Pressemitteilung entschieden für eine „systematische Überprüfung der Riester-Rente“ aus.

Die Zahl der bisher abgeschlossenen Riester-Verträge sei gemessen am Prozentsatz derer, die eigentlich anspruchsberechtigt sind, viel zu gering. Denn gerade mal 37 Prozent derjenigen, die ein Riester-Produkt erwerben könnten, haben sich bisher auch tatsächlich dafür entschieden. Zwar präsentiere die Bundesregierung den bisherigen Absatz der Verträge durchaus als Erfolg. Dennoch bestünden ernsthafte Zweifel daran, dass die eigentliche Zielgruppe, also Personen und Familien mit mittlerem Einkommen, ausreichend erreicht werden würde.

Mit einer genauen Analyse des Riester-Marktes sollte laut DIW deshalb ermittelt werden, ob die Produkte transparent und kalkulierbar genug seien und welche Aspekte verbessert werden sollten. Nach einer nun zehnjährigen Laufzeit des Riester-Prinzips läge eine solche Überprüfung ohnehin an. Nach wie vor – so die einhellige Einschätzung – würden zu wenige Deutsche auf das Riester-Angebot eingehen; und das, obwohl die private Vorsorge vor dem Hintergrund des demographischen Wandels immer wichtiger wird.