Tarifchecks - News
München, den 12. März (tc.) Warum es gerechtfertigt ist, dass Frauen in der Regel weniger für ihre Kfz-Versicherung zahlen, zeigt eine aktuelle Studie des Auto Clubs Europe (ACE). Ein Blick auf die Unfallstatistik hat nämlich eindeutig gezeigt, dass von allen Verkehrssündern gerade mal 21,7 Prozent weiblich waren. Den Anteil an Personenschäden, die aus Unfällen hervorgingen, bildeten zu zwei Dritteln männliche Fahrer. Nicht nur, dass Frauen nun als insgesamt sicherere Autofahrer gelten. Sie fahren in der Regel auch weniger aggressiv oder unter Alkoholeinfluss.
In Sachen Regionalklassen konnten durch diese Studie ebenfalls interessante Aussagen getroffen werden. Demnach verursachen Autofahrerinnen in Brandenburg am seltensten Unfälle. Mit 187 Unfällen je 100.000 Einwohner ist das wirklich nicht viel. Das zeigt etwa die Statistik aus dem Saarland oder Niedersachen. Dort kommen 274 Unfälle auf 100.000 Bewohner. Dazwischen liegen durch Frauen verursachte Unfälle in mittleren Bereichen, so zum Beispiel in Sachsen, Thüringen und Berlin.
Wer als Frau eine Kfz-Versicherung abschließt, hat also nicht nur hinsichtlich der statistischen Wahrscheinlichkeit eines möglich selbst verursachten Unfalls einen Vorteil, sondern in der Regel auch finanziell. Da das Angebot auf dem Versicherungsmarkt jedoch enorm groß ist, sollten Verbraucher in jedem Fall erst einen unabhängigen Versicherungsvergleich vornehmen, bevor sie sich für eine Autopolice entscheiden. Auf diese Weise kann man nämlich bis zu 500 Euro pro Jahr einsparen.

