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Was Sie zum Start der Motorradsaison unbedingt beachten sollten

München, den 22. März (tc.) Mit frühlingshaft steigenden Temperaturen lassen sich auch immer mehr Motorradfahrer auf Deutschlands Straßen blicken. Für langjährige Zweiradliebhaber ist der alljährliche Frühlingstest natürlich reine Routine. Immerhin werden die meisten Motorräder den Winter über eingemottet, was sich nicht selten am Material bemerkbar macht.

Deshalb sollte man vor der ersten Frühlingsfahrt einige Punkte beachten. Wie steht es zum Beispiel um die Qualität der Reifen? Sind die Schläuche noch allesamt in Ordnung und besteht, abgesehen vom Materiellen, ein ausreichender Versicherungsschutz? Zwar ähnelt das Prinzip der meisten Motorradversicherungen stark den Modalitäten der Kfz-Versicherungen. Da diese Vehikel jedoch, ähnlich wie Cabriolets, meist saisonal gefahren werden, bietet sich hierfür die Wahl so genannter Saisonkennzeichen.

Eine gute Versicherung fürs Motorrad

Eine gute Versicherung fürs Motorrad

Flexibler Versicherungszeitraum leicht gemacht

Dabei wird das Motorrad bei der Zulassung für einen bestimmten Zeitraum versichert, in dem auch die Versicherungsbeiträge gezahlt werden müssen. Dieser Zeitraum kann zwischen zwei und elf Monaten variieren. Der entsprechende Verweis über den bestehenden Versicherungsschutz wird dann auf dem Kennzeichen vermerkt.

Für den Zeitraum, in dem das Zweirad nicht vollständig versichert ist, darf es natürlich auch nicht gefahren werden. Dennoch besteht während dieser Fahrpausen eine Ruheversicherung. Diese gilt allerdings nur, wenn das Motorrad auf einem privaten Parkplatz gestellt wird oder sich über die Winterzeit in einem geschützten Bereich, wie etwa einer Garage befindet.

Vorsicht bei der Schadenfreiheitsklasse

Wer sich für ein Saisonkennzeichen entscheidet, sollte allerdings darauf achten, wie die Assekuranz mit der Schadenfreiheitsklasse umgeht. Diese hat einen starken Einfluss auf die Höhe der Versicherungsbeiträge. Je höher sie eingestuft wird, desto günstiger wird der Tarif. Kommt es zu einem Schadensfall, wird sie wieder herabgestuft. Bei Saisonversicherungen mit Fahrpausen von über sechs Monaten gibt es einige Assekuranzen, die dies zum Anlass nehmen, die Schadenfreiheitsklasse zurückzustufen.

Motorradfahrer sollten diesen Aspekt der Prämienberechnung deshalb unbedingt beachten, wenn sie den bestehenden Versicherungsschutz überprüfen. Im Zweifelsfall kann sich ein Versicherungswechsel zum nächstmöglichen Zeitpunkt nämlich durchaus lohnen. Die Laufzeit von Motorradversicherungen entspricht mit einem Jahr der der Autopolicen.

Die Kündigungsfrist endet auch hier in der Regel am 30. November, jedoch nicht bei allen Versicherungsunternehmen. Sollte sich bei der bestehenden Police unerwartet die Prämienhöhe ändern, ohne dass der Leistungskatalog angepasst wurde, besteht auch bei dieser Versicherungsform ein Sonderkündigungsrecht, von dem vier Wochen nach Erhalt des Änderungsbescheids schriftlich Gebrauch gemacht werden kann. Wer neben dem Fahrzeug-Check also auch die Versicherungsfrage geklärt hat, kann bedenkenlos in den Frühling der Motorradsaison starten.