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Die erste eigene Wohnung? Aber bitte nur gut versichert

München, den 13. April (tc.) Mit dem Einzug in die ersten eigenen vier Wände ergibt sich häufig nicht nur die Frage, wie es künftig mit dem Wäschewaschen steht. Insbesondere Versicherungsfragen sollten spätestens zu diesem Zeitpunkt gründlich durchdacht werden. Denn meistens geht die erste eigene Wohnung mit dem Studien- oder Berufsstart einher und das bedeutet Verantwortung in vielerlei Hinsicht.

Besonders wichtig ist eine private Haftpflichtversicherung. Diese kommt für Schäden auf, die selbstverschuldet sind und Dritten entstehen. Da die Preise und Leistungen, wie bei jeder Versicherungsform stark variieren, sollte man sich möglichst früh und umfassend nach einer Police umschauen, die auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wer bei den Versicherungsprämien sparen will, sollte über eine vergleichsweise hohe Selbstbeteiligung nachdenken. Diese senkt in der Regel die Beiträge und bedeutet im Ernstfall keine Nachteile.

Den Hausrat nicht vergessen

Ebenfalls grundlegend sind Hausratversicherungen. Wenn man nämlich zusammenrechnet, welche Summen sich im eigenen Haushalt verstecken können, wird der Sinn dieser Versicherungsform schnell deutlich. Ob teurer PC, nagelneues Notebook oder die neu erworbene Digitalkamera, da kommt einiges zusammen. Mit einer guten Hausratversicherung sind alle beweglichen Gegenstände eines Haushaltes gegen Schäden durch Feuer oder Leitungswasser sowie Einbruch versichert. Natürlich sollte man auch hier ordentlich und unabhängig vergleichen.

Versicherungen, die gerade von jungen Menschen häufig unterschätzt werden, sind Policen gegen Berufsunfähigkeit. Denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrechte reicht für den Erhalt des gewohnten Lebensstandards im Fall von Berufsfähigkeit kaum aus. Die Kosten für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung steigen mit zunehmendem Alter erheblich, weshalb gerade Berufseinsteiger einen entscheidenden Startvorteil haben.