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Gut versichert auf dem Weg in die eigenen vier Wände

München, den 11. Juni (tc.) Wer sich dafür entscheidet, den Traum vom eigenen Haus wahr werden zu lassen, geht nicht nur einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu den eigenen Wänden, sondern auch ein beachtliches Risiko ein. Versicherungsexperten und Verbraucherschützer raten deshalb bereits vor Baubeginn zur angemessenen Absicherung der gesamten Bauphase.

Zu den wichtigsten Versicherungsformen, auf die man auf keinen Fall verzichten sollte, zählt eine Haftpflichtversicherung eigens für Bauherren. Denn das grundlegende Gesetz der privaten Haftpflicht, wonach auch Privatpersonen Ersatzpflichtig sind, sofern sie Dritten einen Schaden zugefügt haben (§ 823 BGB Schadensersatzpflicht), greift auch auf Baustellen. Eine Haftpflichtversicherung eigens für Bauherren ist daher unumgänglich.

Die Schwierigkeit der Kalkulation

Da sich die Dauer des Hausbaus mit all ihren Unabwägbarkeiten nur schwer kalkulieren lässt, ist auch der Abschluss einer Bauleistungs- sowie einer Bauwesensversicherung anzuraten. Darüber sind etwaige Schäden am Rohbau gegen Einbruch oder Vandalismus, aber auch gegen Unwetter und orkanartige Sturmböen versichert. Wer sich auch gegen die Schäden durch Feuer absichern will, kann eine entsprechende Feuerrohbauversicherung mit einschließen.

Bauherren sollten allerdings wissen, dass eine Rohbauversicherung nach der jeweiligen Fertigstellung der eigenen vier Wände automatisch in eine Wohngebäudeversicherung übergeht. Diese Versicherungsform ist für Eigentümer gesetzlich verpflichtend und sichert ohnehin Risiken wie Feuer-, Sturm-, Hagel- oder Leitungswasserschäden ab. Für Bauherren, die in der Planungs- und Umsetzungsphase häufig auf die Hilfe von Freunden, Nachbarn oder Familienmitgliedern angewiesen sind, kann sich auch der Einschluss einer so genannten Bauhelferversicherung lohnen.