Tarifchecks - News
München, den 17. Juni (tc.) In Südfrankreich haben die aktuellen Niederschläge erschreckende Ausmaße angenommen. Meteorologen sprechen sogar von den schlimmsten Überschwemmungen seit 180 Jahren. Doch auch in anderen europäischen Regionen, etwa in Deutschland, kommt es in diesem Jahr immer wieder zu heftigen Regenfällen mit fatalen Folgen.
Bezüglich der Versicherungsfrage gehen viele Bürger in Deutschland davon aus, dass im Fall von Überschwemmungen die Hausrat- oder die Wohngebäudeversicherung greift. Dies ist jedoch in der Regel nicht der Fall. Denn durch Überschwemmung verursachte Schäden werden nur von einer Elementarschädenversicherung abgedeckt. Diese Versicherungsform kann entweder als Zusatz zu einer Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden, oder in Form einer eigenständigen Versicherung.
Eine Frage des Wohnorts
Das Problem ergibt sich allerdings in Gebieten, in denen Überschwemmungen häufig zu erwarten sind. Elementarschädenversicherungen werden dort nur selten bewilligt oder sie werden mit einem entsprechend hohen Kostenaufwand belegt. Menschen in gefährdeten Regionen sollten dennoch unbedingt versuchen, einen Elementarschutz zu erwerben.
Begünstigt sind in diesem Zusammenhang Versicherungsnehmer in Ostdeutschland, die noch über eine Haushaltsversicherung aus der ehemaligen DDR verfügen. Darin ist der Schutz vor Elementarschäden nämlich nach wie vor integriert. Da zu DDR-Zeiten 96 Prozent der Haushalte über diese Police verfügten, dürfte sie auch heute noch relativ weit verbreitet sein.

