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Wie funktionieren eigentlich Riester-Fondsparpläne?

München, den 29. Juni (tc.) Seit etwa zehn Jahren gibt es die staatliche geförderte Altersvorsorge nun schon mit großem Erfolg. Über zwölf Millionen Riesterverträge sind seither abgeschlossen worden. Es gibt zahlreiche Riester-Produkte gibt, die sich grundlegend von einer klassischen Riester-Rentenversicherung unterscheiden, so zum Beispiel Riester-Fondssparpläne.

Bei Riester-Fondsparplänen besteht die Geldanlage aus Aktien- und Rentenfond, bei denen attraktive Renditeaussichten klare Produktvorteile bieten. Im Vergleich zu einer klassischen Riester-Rentenversicherung, können Riester-Fondssparplaner erheblich von Kursgewinnen, Dividenden und Zinsen profitieren. Der Aktienfondsanteil des Sparplans muss jeweils festgelegt werden und kann bis zu zehn Prozent im Jahr betragen. Ein möglichst hoher Anteil an Aktienfonds birgt entsprechend hohe Gewinnaussichten.

Die Fondsanteile haben ihren Preis, der in Form eines Ausgabeaufschlags mit bis zu fünf Prozent einer Rate veranschlagt wird. Darüber hinaus kostet das Management der Anlagen nochmals bis zu knapp zwei Prozent der Anlagesumme im Jahr. Etwaige Verluste während der Vertragslaufzeit müssen hingenommen werden und teils schwer kalkulierbar. Einen Ausgleich für Verluste sind grundsätzlich nicht vorgesehen.