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Die Beliebtheit von Tagesgeldkonten

München, den 8. Juli (tc.) Tagesgeldkonten gelten als überaus konkurrenzfähige Alternative zum guten alten Sparbuch oder auch zum Girokonto. Die Zinsen sind dabei meist etwas höher und es besteht ein ähnlich geringes Risiko. Anders als bei Festgeldkonten, bei denen ein bestimmter Betrag zu einem festgelegten Zinssatz für einen vereinbarten Zeitraum angelegt wird, kann der Zugriff auf das Tagesgeld regelmäßig erfolgen. Der Name dieser Anlageform gründet in der Eigenschaft, dass die Zinsen der Tagesgeldkonten täglich am Markt angepasst werden können.

Eine aktuelle Verbraucherstudie im Auftrag der Bank of Scotland, die vom Meinungsforschungsinstitut YouGovPsychonomics geleitet wurde, zeigt, dass bereits 85 Prozent der Umfrageteilnehmer um die Existenz von Tagesgeldkonten wissen. Zwar ist dieses Ergebnis angesichts des vergleichsweise jungen Produkts durchaus erfreulich. Als tatsächliche Anlageform nutzen hingegen gerade mal 49 Prozent der Befragten ein Tagesgeldkonto. Bei den 20- bis 40-Jährigen gaben 55 Prozent an, über ein Tagesgeldkonto zu verfügen; bei den 50- bis 60-Jährigen 42 Prozent. Der Bank of Scotland zufolge entgingen den traditionellen Sparern mit Sparbuch etwa drei Milliarden Euro pro Jahr, die mit Tagesgeld erzielt werden könnten.