Was ist DSL eigentlich ?
DSL steht für "Digital Subscriber Line", zu dt. Digitale Teilnehmeranschlussleitung;
Der Erfolg der DSL-Technologie der letzten Jahre ist dem guten Preis-Leistungsverhältnis zuzuschreiben. Keine andere Technollogie erlaubt auf dem existierenden Leitungsnetz eine so hohe Bandbreite für die bekannten Preise. Alternativen, wie Kabelanschlüsse sind nicht überall verfügbar und zudem in Deutschland bisher ohne Rückkanal ausgestattet, so dass der Datenfluss nur in eine Richtung funktioniert.
Der Nachteil von DSL liegt darin, dass die Vermittlungsstelle nicht zu weit weg sein darf, damit das Signal noch korrekt übertragen werden kann.
Funktionsweise
Der Kunde benötigt lediglich ein DSL-Modem und einen Splitter, der Telefon- und Datensignale trennt. Zwischen dem DSL-Modem und der Vermittlungsstelle wird das DSL-Signal über die Telefonleitung übertragen. Von dort wird das Signal über eine breitbandige digitale Leitung in das sog. Backbone des Providers weitergeleitet. Hier wird entschieden, wohin schließlich die Datenpakete weiter verschickt werden müssen.
DSL-Varianten
DSL ist nur der Obergriff einer Technologie-Familie. Dazu zählen:
- ADSL "Asymmetric Digital Subscriber Line" - Das ist die Standardtechnologie, die man gemeinhin unter DSL versteht. Es handelt sich um eine asynchrone Anbindung, d.h. die verfügbare Bandbreite des Downstreams ist deutlich höher als des Upstreams. Z.B. 1024 Kbit zum runterladen und128 Kbit zum raufladen.
- SDSL "Symmetrical Digital Subscriber Line" - wie ADSL, jedoch eine symmetriche Verbindung.
- HDSL - "High Data Rate Digital Subscriber Line" - wie SDSL jedoch für höhere Bandbreiten ausgelegt
- VHDSL - "Very High Data Rate Digital Subscriber Line" - ausgelegt für sehr hohe Bandbreiten. Davon gibt es wiederum eine symmetrische und eine asymmetriche Variante.
Weiterführende Links zu diesem Thema
Alternativen
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DSL-Tarifmodelle
DSL-Tarifvergleich

