Strom-Tarife /

Was ist bei einem Wechsel des Stromanbieters zu beachten?

Seit der Liberalisierung des Strommarktes 1998 haben mehr als 13 Millionen Privat-Kunden ihren Stromanbieter gewechselt.

Im Grunde ist der Wechsel des Stromanbieters einfacher als der Wechsel einer Versicherung.
Hat man sich für einen neuen Anbieter entschieden, muss man sich die entsprechenden Unterlagen zuschicken lassen. Dies kann z.B. auch online über unseren Strom-Tarife Vergleich erfolgen.

Es reicht aus, die Unterlagen des neuen Anbieters auszufüllen, zu unterschreiben und abzuschicken. Alles weitere übernimmt der neue Stromlieferant. Er leitet alle notwendigen Formalitäten in die Wege und übernimmt auch die Kündigung beim alten Anbieter. Gebühren sollte dafür nicht verrechnet werden. Nach ca. 2 Monaten können Sie dann den Strom von Ihrem Wunschanbieter beziehen. Ein Austausch des Zählers ist übrigens nicht notwendig.

Abgestellt werden kann der Strom übrigens nicht, da der lokale Stromversorger gesetzlich dazu verpflichtet ist alle Haushalte stets zu versorgen.
Interessant ist die Tatsache, dass der Strom auch nach dem Wechsel von Ihrem lokalen Versorger geliefert wird. Lediglich die benötigte Strommenge wird vom neuen Anbieter ins Stromnetz eingespeist. Der lokale Stromversorger erhält eine sog. Durchleitungsgebühr für den Transport zum Kunden, d.h. der Lieferant ändert sich eigentlich nicht, sondern die Quelle der Stromerzeugung.

News
  • Energiepreise 2011 – eine Bilanz 
    nsgesamt sind die Energiepreise im Laufe dieses Jahres deutlich gestiegen. Allein für Strom mussten im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent mehr auf den Tisch gelegt werden. Doch auch die Gaspreise sind um vier Prozent gestiegen...
  • Die Temperaturen sinken, der Ölpreis steigt 
    Die Schuldenkrise hält die Finanzmärkte in Atem. Die jüngsten Verhandlungen auf der Ebene der europäischen Politik wurden von Devisenanlegern jedoch bereits als Fortschritt erachtet. Nun liegen die Erwartungen für weitere Entwicklungen auf kommendem Mittwoch. Bis dahin soll eine Lösung für die aktuelle Schuldenkrise gefunden werden, die tragfähig ist...
  • Bundesregierung versäumt Gesetzesänderung: Energiepreise steigen 
    Deutschlands Netzbetreiber kündigen für den Beginn des kommenden Jahres drastische Preiserhöhungen für Strom und Gas an. Der Grund ist ein Urteil des Bundesgerichtshofes, das zugunsten der Netzbetreiber ausgefallen ist. Demnach sei die Regulierung der Netzentgelte in entscheidenden Bereichen nicht gültig...