Private Rentenversicherung /
Fondsgebundene Rentenversicherung
Heutzutage braucht man dafür wirklich keine Werbung zu machen: die private Altersvorsorge scheint die einzige Möglichkeit zu sein, mit der man sich ein finanziell entspanntes Leben im Alter sichern kann. Denn die gesetzliche Rente bietet in den meisten Fällen längst nicht mehr das, was für einen ruhigen Lebensabend erforderlich ist. Diese Tatsache führt zu einer enormen Vielfältigkeit an Vorsorge-Produkten, die momentan auf dem Versicherungsmarkt zu finden sind. Darunter fällt auch die fondsgebundene Rentenversicherung, die zu den Produkten mit den größten Renditechancen zählt.
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Was ist eine fondsgebundene Rentenversicherung?
Es handelt sich eigentlich um eine Kombination aus privater Rentenpolice und Fondssparplan.
Die Sparanteile werden vom jeweiligen Fondsmanager des vom Kunden ausgewählten Instituts
verwaltet und zumeist in Aktien, Anleihen oder Immobilien investiert. Sollten die Entscheidungen
der Fondsmanager richtig sein, so bringt die fondsgebundene Rentenversicherung beträchtliche Gewinne.
Aber wenn die Aktien an Wert verlieren, so verlieren natürlich auch die Fonds. Und genau an diesem
Punkt wird der Haken dieser Vorsorgeform deutlich: Anders als bei anderen fondsgebundenen Policen
trägt hier nicht der Anbieter das Anlagerisiko, sondern der Kunde selbst - zwar vollständig.
Die Nachteile
Der größte und offensichtlichste Nachteil der fondsgebundenen Rentenversicherung ist das hohe
Risiko. Bevor man den Vertrag abschließt sind ausführliche Gespräche mit Bankberatern und
Versicherungsmitarbeitern notwendig, damit der Kunde genau versteht, wo sein Geld investiert
wird. Ein weiterer Nachteil besteht in der Unübersichtlichkeit der Angebote dieses Bereichs.
Heutzutage bieten mehrere Banken und unzählige Versicherer solche fondsgebundene Alterspolicen an,
wobei die Produkte oft unterschiedliche Sonderklauseln beinhalten, die leicht zu Verwirrungen
führen können. Zukünftige Kunden der fondsgebundenen Policen sollten beispielsweise unbedingt
auf die Verwaltungsgebühren achten, die oft so hoch sind, dass der Gewinn der Police
verschwindend gering ausfällt. Ebenfalls als Nachteil kann die meist lange, vertraglich
festgelegte Zahlungspflicht betrachtet werden, die sich meist über Jahrzehnte erstreckt.
Die Vorteile
Wenn man vorsichtig ist, und sich für einen seriösen und zuverlässigen Anbieter entscheidet,
dann ist die fondsgebundene Rente eine sehr lukrative Investition. Versicherungsberater sind
der Meinung, dass sich diese Form der Altersvorsorge für Singles, die ein gutes und regelmäßiges
Einkommen haben, besonders lohnt. Zu den Vorteilen zählt weiterhin, dass die Erträge nach einer
Vertragslaufzeit von zwölf Jahren komplett steuerfrei sind. Vor allem zahlungskräftige Kunden
sind mit der fondsgebundenen Altersvorsorge sehr gut beraten. Denn mit genügend Kapital lässt
sich sowohl der Fonds bequem verwalten, und somit attraktive Renditen erwirtschaften, als auch
eine finanzielle Sicherheit garantieren.
Wichtig zu wissen ist, dass die Beiträge für die fondsgebundene Rentenversicherung nicht als Sonderausgaben bei der Einkommenssteuer abgesetzt werden können. Allerdings darf der Kunde seine Investments gebühren- und steuerfrei verwalten. Wenn er befürchtet, dass eine bestimmte Anlage unsicher ist, darf er sofort davon zurücktreten. Doch nicht alle Versicherer bieten eine solche Möglichkeit an. Vor der Vertragsunterzeichnung sollte sich der Kunde genau darüber informieren, wie viele und welche Anlagearten ihm zur Auswahl angeboten werden. Unter den angebotenen Fonds dürfen nicht nur reine Aktienfonds zu finden sein, sondern auch mehrere festverzinsliche Wertpapiere, die eine sehr hohe Sicherheit bieten.
Weiterführende Links zu diesem Thema
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Wer braucht eine private Rentenversicherung?
Welche Formen der privaten Rentenversicherung gibt es?
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