UNFALLVERSICHERUNG /

Die Unfallversicherung für Senioren

Die Unfallversicherung ist für ältere Menschen besonders empfehlenswert. Senioren, die keine Verwandten in der unmittelbaren Umgebung haben, sichern sich durch die Police eine Reihe von Leistungen, mit denen die meist schwerwiegenden Folgen eines Unfalls besser gemeistert werden können. Die Statistik zeigt, dass über 90 Prozent der über 65-Jährigen mindestens einen Sturz pro Jahr erleben. Bei 10 Prozent dieser Fälle ist mit ernsthaften Folgen zu rechnen, die zu erheblichen Beeinträchtigungen der Mobilität führen. Gerade in solchen Fällen sorgt die Unfallversicherung für eine Haushaltshilfe, für eine adäquate ärztliche Fürsorge oder eben für die besten Medikamente und Hilfsmittel.

Angesichts der großen Konkurrenz auf dem Markt ist es vor allem wichtig, eine günstige und gleichzeitig optimal effektive Police zu ermitteln. Kunden können heutzutage vom vielfältigen Angebot auf dem Markt profitieren. Allerdings sollten gerade ältere Kunden auf bestimmte Aspekte achten, damit sie sich den möglichst besten Schutz sichern. Wir haben einige der wichtigsten Anforderungen an die Unfallversicherung für Senioren zusammengefasst.

  1. Eine effektive Unfallversicherung für Senioren muss einige Grundleistungen umfassen. Zu diesen gehören unter anderem ein 24-Stunden-Hausnotrufdienst, ein täglicher Menüservice, sowie eine Reinigungskraft, Wäscheservice und tägliche Pflegeleistungen. Wichtig ist, dass sich die Unfallversicherung nicht nur um die Organisation der Hilfsleistungen kümmert, sondern auch dafür zahlt. Die Leistung der Police sollte mindestens sechs Monate sämtliche Kosten, die nach dem Unfall entstehen, abdecken.

  2. Kapitalleistung oder Unfallrente? Die Kunden der Unfallversicherung stehen oft vor der Wahl, eine Police mit einer einmaligen Kapitalauszahlung oder mit einer monatlich ausgezahlten Rente abzuschließen. Versicherungsexperten sind der Meinung, dass die erste Variante relativ günstiger ist. Verträge, die mit einer Rente verbunden sind, kosten in der Regel deutlich mehr. Außerdem wird die Rente nur bis zu einem bestimmten Alter ausgezahlt.

  3. Invaliditätsgrad: Die Unfallversicherung springt immer ab einem ärztlich attestierten Invaliditätsgrad ein. Versuchen Sie diesen so niedrig wie möglich zu halten. Policen, die erst ab 20% Invalidität Leistungen erbringen, können als ineffektiv bezeichnet werden, denn sogar 10% Invalidität werden nur in sehr ernsthaften Fällen erreicht.

  4. Bevor Sie eine Unfallversicherung abschließen, sollten Sie einige Besonderheiten unbedingt berücksichtigen. Die Unfallversicherung springt beispielsweise nur bei Hilfsbedürftigkeit nach einem Unfall ein und nicht bei Hilfsbedürftigkeit aufgrund einer Krankheit. Allerdings bieten einige Versicherer auch Leistungen bei einer andauernden Krankheit. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich gründlich informieren und die Angebote der verschiedenen Anbieter vergleichen.

  5. Überprüfen Sie Ihre bestehenden Versicherungsverträge. Einige davon, wie zum Beispiel die Berufsunfähigkeitspolice oder die private Rentenversicherung, könnten bereits Unfallleistungen enthalten. Beraten Sie sich ausführlich und entscheiden Sie dann, ob Sie eine zusätzliche Absicherung brauchen.

Machen Sie sich den Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt zunutze! Durch genaues Vergleichen der verschiedenen Angebote können Sie sich eine Reihe von Zusatzleistungen ohne Beitragserhöhung absichern. So kann zum Beispiel eine einzige Police gleich zwei Personen ohne zusätzliche Gebühren versichern.

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